G. Benford – Im Meer der Nacht

Gregory Benford - Im Meer der NachtGregory Benford
Im Meer der Nacht

1949 wurde durch Walter Baade auf dem Mt. Palomar-Observatorium der Kleinplanet Ikarus entdeckt, der seine exzentrische Bahn zwischen Mars und Merkur zieht und sich der Erde bis auf 6,4 Millionen Kilometer nähern kann.
1997 registrieren die Astronomen einen rätselhaften Gasausbruch auf dem Himmelskörper, der seine Bahn verändert und ihn auf Kollisionskurs mit der Erde bringt. Ein Astronautenteam wird hinausgeschickt, um ihn mit Wasserstoffbomben zu sprengen. Es macht die sensationelle Entdeckung, dass es sich um ein getarntes, automatisches Raumschiff handelt. Im Augenblick der Sprengung setzt es einen Hilferuf ab.
Er wird gehört.
15 Jahre später taucht ein Robotspäher im Sonnensystem auf: der Schnark. Die Militärs sehen in ihm eine Bedrohung und beschließen, ihn zu vernichten. Doch er entkommt in die Tiefen des Alls.
Die Menschheit hat sich damit selbst als aggressive Lebensform eingestuft, die eine Gefahr für alle höheren Zivilisationen der Galaxis werden kann.
Bedeutet es ihr Todesurteil?

381 Seiten. 1980.
ISBN 3-453-30671-6