H. P. Lovecraft – Cthulhu Geistergeschichten

H. P. Lovecraft - Cthulhu GeistergeschichtenH. P. Lovecraft
Cthulhu Geistergeschichten

Sobald die Formen des Grauens innerhalb einer vorgegebenen Mythologie ihren Ausdruck finden, stellen sie sich als vollständige, nicht deduzierbare Fakten dar; und ihnen gegenüber hat der Schriftsteller die intellektuell „unmögliche“ Verpflichtung, sie in ihrer Unförmigkeit zu beschreiben und anzuerkennen. Sobald Lovecraft mit solchen Vorstellungsbildern in direkte Verbindung kommt, verzichtet er auf die „objektive Kristallklarheit“, auf das harte Handwerk eines Arrangeurs von Worten, wird er zum sinnlichen Instrument der Vision. Wann immer Lovecraft als vorbehaltsloser und unglaubwürdiger Chronist die abseitigen Fratzen beschreibt, von denen sein Dasein erfüllt ist, beschreibt er das einzige unförmige Monster, mit dem er von Grund auf Erfahrung hat, sich selbst.
– Giorgio Manganelli

238 Seiten. 1995.
ISBN 3-518-36529-0